Unsere Kandidaten

Chris Pyak

Individualität und Kooperation. Diese beiden Werte bestimmen mein Handeln. Ich möchte, dass jeder Mensch seine ganz persönliche Vorstellung vom Glück verwirklichen kann. Das gelingt, wenn wir einander helfen, anstatt uns Steine in den Weg zu legen. Im Privatleben und in Europa.

Drei Dinge habe ich in 45 Jahren über die Welt gelernt:

Niemand ist ein „Selfmade-Man“

Ich habe nie in vorgestanzte Schubladen gepasst. Das wird in Deutschland abgestraft. Ich habe mich von der Hauptschule zum Studium hochgelernt. Vom Pflegeschüler, der Krebspatienten umsorgt zum Journalisten beim WDR. Jetzt unterstütze ich als Business Coach internationale Fachkräfte bei der Karriere in Deutschland.

Das hat viel Mühe, Beharrlichkeit und Gehirnschmalz gekostet. Doch alleine wäre ich trotzdem gescheitert. Immer wieder gab es gute Menschen, die hinter das Etikettenlabel auf den wirklichen Chris geschaut haben – und mir eine Chance gaben, mich zu beweisen.

Nur wenn wir einander helfen, können wir unser individuelles Glück finden. Nobody is a Selfmade-Man.

Fakten lassen sich nicht wegwünschen

Fast zehn Jahre als Journalist bei Radio, Fernsehen und online haben meinen Blick auf Tatsachen geschärft. Wie ein Mensch tatsächlich ist, erkennt man nicht an seinen Worten. Wenn Du wissen möchtest, wofür ich oder andere Politiker wirklich stehen: Ignoriere die Phrasen – schaue darauf, was wir immer wieder tun.

Die Zukunft wird großartig – wenn wir sie dazu machen

Über 20 Jahre als Selbständiger haben mir Fokus gegeben. Ich analysiere zuerst das Ziel, dass wir erreichen wollen. Dann tue ich das (und nur das), was uns diesem Ziel näherbringt. „Aktivität um der Aktivität willen“ ist mir zuwider. Zu viele Politiker begnügen sich damit, Tatkraft zu simulieren. Ich will Dein Leben tatsächlich und spürbar besser machen.

Im Krankenhaus habe ich Krebspatienten einen Moment der Freude verschafft, wenn ich beim waschen mit ihnen über ihre Enkel gesprochen habe. Als Journalist habe ich unbequeme Fragen gestellt, die Hörern geholfen haben zu verstehen, was wirklich mit einer Entscheidung verbunden ist. Als Business Coach verhelfe ich jenen zu ihrem Traumjob, die von engstirnigen Personalern aussortiert würden, weil sie „zu alt“, „zu jung“ oder „zu ausländisch“ sind. Zu sehr ein richtiger Mensch – und keine Schablone.

Im Europaparlament möchte ich für Dich arbeiten, damit Du wieder das Sagen in der Politik hast. Und ich möchte Dir zur Seite stehen, wenn staatliche Behörden Deine Rechte ignorieren. Denn auch das ist die Aufgabe eines Abgeordneten.

Die EU kann als Konföderation der Nationalstaaten nicht überleben. Wenn 28 nationale Regierungschefs alle ein Veto haben, wird nichts entschieden – und die Probleme immer größer. Wenn Regierungschefs Deals hinter verschlossenen Türen machen, bleiben wir Bürger im Dunkeln. 27 von 28 Entscheidern können wir gar nicht wählen, aber sie haben ein Veto über Dein Leben.

Darum muss die Macht ins Europäische Parlament. Das Parlament muss Gesetze einbringen, öffentlich diskutieren und mit Mehrheit entscheiden.

Das hat zwei Vorteile: Erstens – es wird entschieden. Zweitens: Wir Bürger wissen, wer für welche Folgen verantwortlich ist – und können die Verantwortlichen durch Wiederwahl belohnen oder austauschen.

So wie auf jeder anderen staatlichen Ebene auch.

Nationalismus zementiert Probleme – Demokratie löst Probleme.

Bei der Europawahl 2019 gibt es keine Sperrklausel. Bei der letzten Wahl reichten 180.000 Stimmen für ein Mandat.

Ich bin Chris Pyak, der Spitzenkandidat der „Neue Liberale – Die Sozialliberalen“ und möchte Dich im Europaparlament vertreten.

Wähle am 26. Mai die Neue Liberale – Die Sozialliberalen!

Christian Bethke

“Mein Herzensanliegen: Eine starke und sichtbare sozialliberale Bewegung in Deutschland und Europa, die Menschen und ihre Rechte in den Mittelpunkt stellt!”

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Was Christian bewegt:

In meiner Jugend durfte ich durch Verwandte in der DDR noch hautnah erleben, was Grenzen bedeuten. Ich bekam eine Ahnung davon, was der Unterschied zwischen Freiheit und Unterdrückung bedeutet. Der Fall der Mauer und auch der Fall der europäischen Grenzen waren die großen politischen Ereignisse der letzten 30 Jahre, die auch mein Weltbild stark geprägt haben. Zu diesen Ereignissen führte der Mut, sich über gängige Konventionen hinwegzusetzen. Dieser Mut fehlt heute in der europäischen Politik. Stattdessen lassen wir uns von Nationalisten wieder in die Vergangenheit treiben. Ich engagiere mich in der Politik, weil diese großartigen Errungenschaften der persönlichen Freiheit auf einmal wieder zur Debatte stehen und zunehmend unter Druck geraten. Ich will dieser Zerstörung des Liberalismus nicht einfach zusehen!

Wofür Christian steht:

Ich will unsere  Freiheit, die aller Menschen, bewahren und erweitern.

Die letzten 20 Jahre führten weg von der freiheitlichen Ordnung.

Sozialwesen, Bildungssysteme und Gesetze wurden oft unter der Prämisse geschaffen, wirtschaftlich konkurrenzfähig zu sein, statt die Lebensbedingungen der Menschen im Fokus zu haben. Das Ziel: „Wirtschaft muss den Menschen dienen“. Das sollte Grundlage politischer Entscheidungen sein, nicht umgekehrt.  Menschenrechte und Freiheit dürfen nicht für kurzfristigen Sicherheitsgewinn oder auf dem Altar von Nationalisten geopfert werden. Europa darf nicht zu einer Festung verkommen, die sich gegen die Welt abschottet, sondern muss ein starker politischer Akteur werden, der die Menschenrechte weltweit einfordert und verteidigt.  Sehr viele Menschen in Europa können sich ein Europa mit Grenzen kaum noch vorstellen.

Haben wir den Mut, den entscheidenden Schritt hin zu einem föderalen Europa zu gehen!

Über Christian:

Christian (40) ist seit über 10 Jahren in der Politik, zuvor bei der Piratenpartei in seiner Heimatstadt Frankfurt am Main. Der überzeugte Europäer ist einer unserer Spitzenkandidaten für die Europawahl 2019.

Seit 3 Jahren ist Christian Bundesvorsitzender der Partei und vertritt die Partei in allen Belangen nach innen und außen. Es ist ihm dabei ein besonderes Anliegen, dass die Mitglieder und Landesverbände möglichst autonom arbeiten und ihr eigenes sozialliberales Profil entwickeln können.

Isabel Wiest

1971 in Ulm geboren, hat Isabel Wiest Rechts- und Wirtschaftswissenschaften studiert. Die Arbeit der Europäischen Kommission lernte sie im Verbindungsbüro Niedersachsens in Brüssel kennen. Isabel sitzt seit 2014 für die Neue Liberale in der Bezirksversammlung Hamburg-Harburg. Sie ist Sprecherin der Landesarbeitsgruppe „Verkehr, Energie und Umwelt“ und Vorsitzende des Regionalausschusses.

Was Isabel bewegt
Viele Entscheidungen fallen in Brüssel hinter verschlossenen Türen – beeinflusst von Interessenvertretern. Der Rat, das Gremium der nationalen Regierungen, hat immenses politisches Gewicht, doch tagt er bislang weitgehend im Geheimen. Seine Entscheidungen sind intransparent und für den Wähler kaum nachvollziehbar.
Isabel steht für mehr Transparenz: Sitzungsprotokolle mit den Positionen der Mitgliedstaaten sollen veröffentlicht, der Trialog zwischen Rat, Kommission und Parlament transparenter und endlich ein für alle drei EU-Institutionen verpflichtendes Lobbyregister eingeführt werden.
Isabel setzt sich zudem für die Schaffung eines europäisch vernetzten Verkehrsraumes ein: durch bauliche Anbindung der nationalen Verkehrsinfrastruktur, Ausbau europäischer Eisenbahnkorridore, die Vereinheitlichung von technischen Standards und den Abbau von administrativer Hindernissen. Die Verlagerung von Verkehr auf Schiene und Flüsse schützt die Umwelt und entlastet die Straßen.

Burkhard Gutleben

Ich habe mich von den Neuen Liberalen als Listenkandidat aufstellen lassen, weil ich schon lange den sehnlichen Wunsch habe, „wenigstens einmal im Leben“ eine linksliberale Partei wählen zu können, der ich selbst angehöre. Nachdem wir mit einer gemeinsamen Anstrengung und der Unterstützung von 4.000 Menschen dieses Ziel erreicht haben, ist die Erfüllung eines zweiten Wunsches möglich geworden: der Einzug ins europäische Parlament – wodurch die linksliberale Strömung in der deutschen Parteienlandschaft wieder einen Platz bekäme, wie sie ihn etlichen Nachbarländern schon lange hat.

Meine Politik

In den frühen 1970er Jahren, als ich selbst noch gar nicht wählen durfte, war die erste Partei, die meine Sympathie weckte und mich dazu veranlasste, in meinem Familienkreis für sie zu werben, die EFP, die Europäischen Föderalisten. Schon mit 16 hatte ich die Vorstellung, dass ein über die damalige EWG hinausgehendes Zusammenwachsen Europas  wünschenswert sei.

Nachdem ich mich als politisch engagierter Student organisatorisch den Linksliberalen angeschlossen hatte, geriet mir die EFP allmählich aus dem Blick – aber meine Grundhaltung hat sich damit nicht verändert. Denn gerade der linke Liberalismus ist geprägt von Weltoffenheit und Vorurteilsfreiheit, kombiniert mit einem Einsatz für soziale Gerechtigkeit und gleiche Lebenschancen überall.

Ich habe mich bei der anstehenden Europawahl als Kandidat der Partei Neue Liberale – Die Sozialliberalen nominieren lassen in einer Zeit, wo das Projekt Europa von vielen in Frage gestellt oder schon als gescheitert abgetan wird. Aber der Rückfall in nationalstaatliches Denken und Ausgrenzung alles Fremden bietet keine Lösung für die Fragen der Zukunft in einer zunehmend vernetzten Welt; es wiederholt nur die Fehler von gestern. Für die Welt von morgen ist es wichtig Kräfte zu stärken, die nicht auf Abschottung, nationale Eigenheiten und rein wirtschaftliche Interessen setzen, sondern auf ein demokratisch aufgebautes Europa der regionalen und kulturellen Vielfalt mit gleichen Lebenschancen für alle.

Meine Hoffnung ist es, dass wir nach der Wahl im Bündnis mit freisinnig-progressiven Partnern Europa weiter öffnen und zukunftsfähig machen können.

Dieter Schulz

Was hat Dieter bewegt?

Ich arbeite seit 2003 im sozialen Bereich, ich musste über den Zeitraum feststellen, dass europäische Errungenschaften als Selbstverständlichkeit hingenommen werden aber gleichzeitig an den Grundlagen dieser Errungenschaften gerüttelt wird. Auch von staatlichen Institutionen wird der soziale Raubbau Tag für Tag vorangetrieben. Soziale Gerechtigkeit fängt damit an, das Soziale Rechte gestärkt und geschützt werden. Die Willkür muss gestoppt werden. Eigenverantwortung heißt aber auch, demokratische Teilhabe.

Wofür steht Dieter?

Demokratie beginnt beim Hinsehen und Hinhören bei täglichen Problemen in der Gesellschaft.
Politische und wirtschaftliche Macht in wenigen Händen ist immer eine Gefahr für eine Demokratie.
Dies hat unsere Geschichte gezeigt. Unserer gesellschaftlichen Gegenwart steht eine große Aufgabe bevor, nämlich die  Wahrung demokratischer Grundsätze und die Gesellschaft für die Zukunft vorzubereiten, Lösungen zu erarbeiten und die Rahmenbedingungen zu schaffen den zukünftigen Generationen eine Basis zu geben in Frieden zu leben und Freiheiten ausleben zu können. In der heutigen Zeit, werden aber genau diese Bemühungen demokratischer Kräfte durch neonationale Gruppen bekämpft. Bürger zur Mitarbeit zu bewegen sehe ich für mich als Hauptaufgabe für die Zukunft meiner politischen Arbeit.

Dieter ist 53 Jahre alt. Er hat in dieser Zeit 2 verschiedene Systeme kennengelernt und sich politisch sozialliberal entwickelt. Als Fachwirt für Finanzberatung, Coach und Dozent kennt er viele Facetten des Lebens und die Probleme der Menschen sind der Antrieb politische Lösungen zu erarbeiten und demokratisch umzusetzen.